Meine andere Seite: Daniela Dombrowka, Objektleiterin

„Nur hintendrauf mitzufahren, war doof“

Während der Arbeitszeit Gebäudedienstleister:innen – und sonst? Die Mitarbeitenden von Oellerking haben Hobbys, Wünsche und Sorgen. Auf unserem Blog wollen wir sie näher vorstellen. Heute: Daniela Dombrowka, Objektleiterin, Motorradfahrerin und Katzenmama. 

Dass Daniela Dombrowka irgendwann auf einem eigenen Motorrad sitzen wollte, wusste sie früh: Schon als Jugendliche ging die Objektleiterin regelmäßig zu Motorradtreffen, weil sie sich unter den Menschen dort wohlfühlte. „Ich bin nicht so eine Lady mit einer Handtasche“, sagt Dombrowka, „ich trage lieber Leder“.

Chopper statt Joghurtbecher

Mit der Schwalbe ihres Vaters machte Dombrowka die ersten eigenen Strecken, auf Motorrädern fuhr sie erst mal hinten mit. „Aber das ist doof“, sagt die Lüneburgerin. Also: Motorradführerschein. 2009 war es endlich so weit, die erste Maschine wurde angeschafft, 2013 dann eine zweite. „Die ist nicht so ein Joghurtbecher“, lacht Dombrowka. „Joghurtbecher“, erzählt sie, nennen Biker:innen vollverkleidete Rennmaschinen. Nein, es sollte ein Chopper sein, eine Kawasaki 900 VN. „Mich hat das schon immer beeindruckt, wenn so eine Gruppe mit Choppern an mir vorbeigefahren ist. Da wollte ich auch selbst mitmachen.“ Seit sie ihr eigenes Motorrad hat, bedeutet das für Dombrowka ein Stück Freiheit: „Wenn ich meine Maschine fahre, denke ich an nichts und habe ein Grinsen im Gesicht.“

Fahrten in größeren Gruppen fanden in den letzten zwei Jahren zwar nicht statt, aber Dombrowka hofft auf den kommenden Sommer. Dann möchte sie wieder mit dem Motorrad-Club ihres Mannes gemeinsame Touren machen. Beliebte Ziele sind übers alte Land zum beliebten Treffpunkt „Zollenspieker“, zum „Klimperkasten“ oder zum Schiffshebewerk Lüneburg „Das ist ein toller Zusammenhalt, wir führen schöne Gespräche am Lagerfeuer.“ Teils gehe es da um private Themen, oft seien es sogenannte „Benzingespräche“. Heißt: Es geht um die Maschine. Auch bei größeren Treffs war Dombrowka vor der Pandemie regelmäßig, mit Luftmatratze und Schlafsack im Gepäck.

Daniela Dombrowka auf ihrer Kawasaki. Foto: privat

Ein besonderer Zusammenhalt

Ganz besonders fasziniert Dombrowka, dass der Zusammenhalt in der Szene auch über persönliche Kontakte hinausgeht. Nicht nur grüßen sich Biker:innen grundsätzlich mit der linken Hand, ganz gleich, ob sie sich kennen oder nicht. Auch bei Hochzeiten von Biker:innen werden häufig andere Motorradbegeisterte eingeladen, die das Brautpaar vorher noch nie gesehen hat. Dann geht es auf die Maschinen und im großen Korso los. „Im größten waren wir einmal fast 100 Maschinen“, erzählt sie. Sogar die Polizei sei mitgefahren, um die Straße abzusperren. Vor dem Standesamt oder der Kirche stehen die Biker:innen dann Spalier und lassen die Motoren zur Feier knattern – so auch bei ihrer eigenen Hochzeit 2019. Am Ende fuhren 30 Maschinen von der freien Trauung bis zur Eventlocation. 

Aber auch Trauerfeiern von verstorbenen Motorradfans werden – falls gewünscht – im Konvoi begleitet. „Man kennt sich vielleicht nicht, aber man zollt der verstorbenen Person und ihrer Familie Respekt.“

Ein Katzenleben auf Instagram. Screenshot: Instagram

Hundemensch mit Katzen

Daniela Dombrowka hat ihr Herz an die Motorradgemeinschaft verloren, sie macht einen großen Teil ihres Lebens aus. Ihr Herz hängt aber auch an ihren Katzen – und das, obwohl sie eigentlich ein Hundemensch ist. Aber nachdem sie eine Katze aus sehr schlechten Bedingungen befreit hatte und diese dann zwei Junge bekam, habe sie einfach nicht anders gekonnt: „Als diese zwei Würmer da waren, war klar: Sie sind etwas ganz besonderes.“  

Wie sehr sie ihre Katzen liebt, zeigt sich auch an dem Instagramaccount, den sie extra für die beiden Katzenbabys Pearl und Pepper angelegt hat. Wie das technisch geht, zeigte ihr ihr Sohn, seitdem postet Dambrowka regelmäßig Fotos ihrer Katzen. 

Bei der Arbeit darf’s auch das Auto sein

Und auf der der Arbeit? Da feierte Dombrowka letztes Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum bei Oellerking. Sie pendelt aus der Lüneburger Heide über Hamburg nach Schleswig-Holstein und betreut auf dem Weg verschiedene Objekte, die meisten in Hamburg – allerdings mit dem Auto. „Leider kriege ich auf dem Motorrad nicht die Sachen mit, die ich für die Arbeit brauche“, erzählt Dombrowka. 

Pearl, Pepper und die Kawasaki – Daniela Dombrowka ist immer auf Trab. Wir sind stolz, eine so vielseitige und kompetente Kollegin zu haben und hoffen, dass sie uns noch lange erhalten bleibt! 

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Post von Oellerking!

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