Ingo Müller, Abteilungsleiter bei Oellerking

„Mensch, das haben wir gut hingekriegt“

Seit 40 Jahren ist Ingo Müller Gebäudereiniger und hat Trends kommen und gehen gesehen. Klar, dass es Höhen und Tiefen gibt in dem Job. Aber dass die Stadt ein Stück sauberer glänzt und man selbst seinen Anteil daran hatte: wer kann das schon von sich behaupten?

Es gibt diese Momente, in denen Ingo Müller stolz ist, einfach nur stolz. Auf die Stadt, in der er lebt, und den Anteil, den er daran hat, sie ein wenig lebenswerter zu machen. Drei Monate lang hat er mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Plaza-Hotel mit Diamantstein abgeschliffen, bis es kaum wiederzuerkennen war. „Wenn ich heute daran vorbeifahre, dann denke ich: Mensch, Ingo, das habt ihr gut hingekriegt“, sagt Müller. Bei der berühmten Elbphilharmonie mitten in der Speicherstadt war das genau so. Da hat Müller mit vielen anderen aus dem Oellerking-Team die Bauschlussgrundreinigung verantwortet. Inzwischen ist das Gebäude ein Wahrzeichen der Hansestadt. Und Ingo Müller hat mit dafür gesorgt, dass es bei Touristen und Einwohnern glänzen kann.

Den Weg auf die Spitze der wichtigsten Gebäude der Stadt hat sich Ingo Müller Jahr um Jahr erarbeitet, mit Fleiß, Einsatz und Begeisterungsfähigkeit. Am 2. August 1982 ist er als Lehrling in den Beruf gestartet, über 40 Jahre liegt dieser Moment zurück, „und es gibt eigentlich keinen Tag, an dem ich mich gelangweilt hätte“, sagt Müller, „das ist ja das, was viele an dem Job unterschätzen. Kein Tag gleicht dem anderen.“

Ingo Müller an seinem Lieblingsort: dem Strand

Der Beruf des Abteilungsleiter wird unterschätzt

Müller hat seine Laufbahn allerdings auch nicht dem Zufall überlassen. Hat sich nach der Ausbildung immer weitergebildet, nach dem Gesellenbrief dann zum Meister und hat dann später noch seinen Fachwirt gemacht. „Der Beruf“, sagt Müller, „hat es manchmal schwer, weil er unterschätzt wird.“ Es gebe immer wieder Leute, erzählt er, die glaubten ihm das Wasser reichen zu können, weil sie schon mal zu Hause erfolgreich die Fensterscheiben geputzt hätten. „Es geht bei uns um so viel mehr“, sagt Müller, „man denke nur mal an die Fassadenreinigung, Denkmalpflege oder die Verkehrszeichenreinigung. Da ist Wissen und Erfahrung gefragt.“

Das ist es auch, was Müller manchmal ein wenig nervt, wie er zugibt, dass das Saubermachen in den vergangenen 40 Jahren ein wenig von seinem guten Ruf verloren hat. „Es ist nicht einfach, Azubis für den Job zu begeistern, weil die jungen Leute ihr Vorurteile gar nicht erst hinterfragen“, sagt Müller, „da müssen wir Erfahrenen uns manchmal den Mund ganz schön fusselig reden, bis die verstehen, dass es der Job in sich hat. Dass er krisensicher ist und Potenzial für den Aufstieg bietet.“ Einen seiner Söhne konnte Ingo Müller begeistern für den Job und hat ihn gleich selbst ausgebildet, die beiden waren sogar eine zeitlang gemeinsam bei Oellerking. „Vater und Sohn in einer Firma, das muss nicht unbedingt sein“, sagt Müller.

Runterkommen am Ostseestrand

Sie sehen sich auch sonst oft genug. Etwa wenn Ingo Müller auf dem Campingplatz am Rosenfelder Strand den Grill anwirft. Dann schaltet Familie Müller komplett in den Urlaubsmodus, auch wenn es nur mal ein Wochenende ist, an dem sie auf ihrem Dauercampergrundstück leben. Seine Frau fährt meist mit dem Auto voraus und Ingo Müller mit seiner Kawasaki über die Landstraße hinterher. „Das sind Momente, in denen ich total runterkomme.“

Mit dieser Kawasaki ist Ingo Müller in seiner Freizeit gerne unterwegs

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Post von Oellerking!

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